In Georgensgmünd wurden fünf "Totenwegstafeln" aufgestellt, die von jüdischen Leichenzügen in früheren Jahren erzählen. Sie sollen die Öffentlichkeit über einen weniger bekannnten Teil jüdischer Geschichte informieren. Pfarrerin Cornelia Meinhard aus der Kirchengemeinde Georgensgmünd weiß zu berichten, dass früher Menschen jüdischen Glaubens aus den umliegenden Ortschaften nach Georgensgmünd kamen, um ihre Toten auf dem hiesigen jüdischen Friedhof zu bestatten. Manche der Trauerzüge aus Hilpoltstein, Roth, Schwabach oder Windsbach legten dabei mehr als 20 Kilometer zurück.
Ökumenische Woche für das Leben 2022
Auch das evangelische Dekanat Schwabach und das katholische Dekanat Roth-Schwabach beteiligen sich mit Veranstaltungen an der bundesweiten ökumenischen Aktion "Woche für das Leben“, in diesem Jahr zum Thema „Mittendrin. Leben mit Demenz“. Von 2. bis 6.
Ökumenischer Gedenkgottesdienst für an Corona Verstorbene
In einem ökumenischen Gottesdienst am 7. April 2022 haben Vertreterinnen und Vertreter von Kirchengemeinden, Pflegeeinrichtungen, Angehörigen, Stadtverwaltung (unter ihnen auch Oberbürgermeister Peter Reiß), Lokalpolitik und eine geflüchtete Frau aus der Ukraine gemeinsam den an Corona Verstorbenen gedacht und Fürbitte getan.
Abschied und Neubeginn im Dekanat Schwabach
Bereits im Februar wurde Vikar Sebastian Schultheiß in der Kirchengemeinde Georgensgmünd verabschiedet. Nach zweieinhalb Jahren Ausbildung bei Lehrpfarrerin und Mentorin Cornelia Meinhard, verließ der "Gmünder auf Zeit" das Dekanat Schwabach und wechselte auf eine Pfarrstelle im Dekanat Neustadt an der Aisch.
Dekanatssynode mal anders
Unterwegs und gesegnet - Spirituelle Wege und Orte, so war die Frühjahrssynode im Dekanat Schwabach im März überschrieben. Es war eine Synode, bei der die haupt- und ehrenamtlichen Synodale Pilgerwege und andere geistlich-spirituelle Angebote im Dekanat nicht nur in den Blick nehmen, sondern auch konkret erfahren und erleben konnten.
Neues Projekt im Dekanat: Lutherweg
Eine große Zahl an Gästen und möglichen Kooperationspartnern aus Kirche, Landkreis und Kommunen verfolgte mit Interesse die Informationsveranstaltung des Dekanats Schwabach für ein neues Projekt: Künftig wird man auf Luthers Spuren durch das Dekanat Schwabach und die Region wandern können. Der neue "Lutherweg" (die Beschilderung erfolgt im Sommer) soll auf zwei Routen vom Norden Schwabachs (Wolkersdorf) bis nach Spalt führen.
Am 13. März fand in der Kirche in Unterreichenbach der diesjährige Inklusionsgottesdienst des evangelischen Dekanats Schwabach statt. Die Inklusionsbeauftragten Dr. Paul Rösch (Roth), Christina und Michael Reutner (Rednitzhembach), Johannes Grillenberger (Barthelmesaurach) und Heinrich Endner (Unterreichenbach) hatten den Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Werner Konnerth vorbereitet. Unter dem bewusst provokant gewählten Motto „Du bist doch behindert“ – na und?!“ gingen sie der Frage nach, wie Menschen mit Beeinträchtigungen leben und in der Öffentlichkeit damit umgehen bzw.
Ausstellung von Cesare Kaiser in der Stadtkirche Schwabach
Noch bis zum 10. April kann im "Kunstraum" der Stadtkirche St. Johannes und St. Martin in Schwabach die Ausstellung "Der Geist hat viele Farben" besichtigt werden. Der Künstler, Cesare Kaiser, ist Pfarrer in Schwabach. Er verbindet in seinen Bildern Theologie und Kunst so, dass theologische Aussagen neu sichtbar werden.
Erklärung zum Angriff auf die Ukraine
Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Verbände und Initiativen in Schwabach haben eine gemeinsame Erklärung zum Angriff auf die Ukraine verfasst. In dem Schreiben wird der Krieg auf das Schärfste verurteilt und die uneingeschränkte Solidarität mit den Menschen in der Ukraine bekundet. An den russischen Präsident Wladimir Putin wird appelliert, die Invasion zu beenden und die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Den Wortlaut der Erklärung, die auch das Dekanat Schwabach mitträgt, finden Sie hier:
Gemeinsamer Aufruf von Kirchengemeinde Schwabach-St. Martin und Oberbürgermeister Peter Reiß
Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine suchen unzählige Flüchtlinge Schutz in benachbarten Ländern, allen voran in Polen. Auch die Partnergemeinde von St. Martin im polnischen Teschen engagiert sich in der Flüchtlingshilfe - an der polnisch-ukrainischen Grenze und vor Ort in Teschen. Die im Aufruf erbetenen Geld- und Sachspenden kommen über die Partner in Teschen den Flüchtlingen direkt zu Gute. Für alle Spenden wird herzlich gedankt.