Neu in der Gethsemanekirche: Andrea und Matthias Jülich

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Herzlich begrüßte die evangelische Kirchengemeinde in Limbach am Freitag ihre neue Pfarrerin und ihren neuen Pfarrer. Andrea und Matthias Jülich wurden von Dekan Klaus Stiegler in einem festlichen Gottesdienst in ihren Dienst eingeführt. Die Gethsemanekirche war bis auf den letzten Platz besetzt, als die beiden Geistlichen zusammen mit dem Kirchenvorstand und einer ganzen Reihe von Kollegen aus dem Dekanat einzogen. Auch zahlreiche Gäste aus der Kirchengemeinde Wittelsheim waren gekommen: Im ländlichen Raum unter dem Hesselberg war das Ehepaar zuletzt fast sechs Jahre tätig gewesen.

Es sei passend zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, dass man in christlichen Kreisen an diesem Tag um Gottes Segen für das eigene Tun bitte, erklärte Dekan Klaus Stiegler bei seiner Ansprache zur Einführung der Pfarrerin und des Pfarrers. Er wünsche den beiden, dass in ihrer Gemeinde Glaube, Liebe und Hoffnung weiter wachsen: Zugleich erinnerte er aber auch daran, dass das Evangelium eine Kraft sei, die von selbst unter den Menschen wirkt – oft über das hinaus, was wir dazu tun können.

Oberbürgermeister Matthias Thürauf sprach „für die Stadt ebenso wie für den Stadtteil“, als er das Ehepaar Jülich herzlich willkommen hieß. Er verwies auf die „engagierten und fleißigen Menschen“ vor Ort und wünschte der neuen Pfarrerin und dem neuen Pfarrer ein segensreiches Wirken über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus. Der katholische Dekan, Domkapitular Alois Ehrl, lud dazu ein, die gute Zusammenarbeit zwischen den christlichen Konfessionen fortzusetzen: So hoffe der katholische Kindergarten St. Monika, die Gethsemanekirche weiterhin für seine Gottesdienste nutzen zu dürfen.

Dekan Uland Spahlinger aus Donauwörth überreichte dem Ehepaar Jülich Hammer und Zange – aus Schokolade – als Zeichen für den gerade bewältigten Umzug ebenso wie für die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde, die vor ihnen lägen. Elisabeth Gottfriedsen-Puchta richtete als stellvertretende Seniorin des Pfarrkapitels Willkommensgrüße der Kollegen im Dekanat aus. Als Pfarrerin der Nachbargemeinde Katzwang äußerte sie die Hoffnung, dass sich über die Einstellung einer gemeinsamen Jugenddiakonin hinaus bald weitere Berührungspunkte zwischen den beiden Gemeinden ergäben.

Dr. Peter Dillig dankte abschließend Pfarrer Stefan Herpich für die Vertretung in der Vakanzzeit. Wer Übergänge gestalte, habe es immer mit Gefühlen zu tun, erklärte der Vertrauensmann der Limbacher Kirchengemeinde. Er wünsche dem neuen Pfarrersehepaar, dass das Gefühl des Abschieds und des anfänglichen Fremdseins bald abgelöst werde von Neugierde und Vorfreude auf die neuen Aufgaben. Unter den Klängen des Posaunenchors, geleitet von Friedhelm Kerkau, zog die Festgemeinde in das Gemeindehaus neben der Kirche: Dort wurden Andrea und Matthias Jülich von zahlreichen Gemeindegliedern im Rahmen eines Empfangs persönlich begrüßt.